Aktuelles aus dem Bezirk
Prioritäten setzen im Leben…
Letzter Jugendgottesdienst mit dem Bezirksältesten PolzinSonntag, 20.02.2011
Seinen letzten Jugendgottesdienst führte der Bezirksälteste Helmut Polzin am Sonntag, 20. Februar 2011, in der Gemeinde Frechen durch. Gleichzeitig erfolgte auch ein Wechsel bei den Jugendbeauftragten des Bezirks. Galerie
Seit längerem hat Evangelist Frank Bredemeier, Kerpen und Wilhelm Haas, Frechen darum gebeten, von der Arbeit als Jugendbeauftragte entlastet zu werden, damit sie sich ganz auf ihren Vorsteherauftrag konzentrieren könnten. Dieser berechtigte Wunsch wurde nun umgesetzt und Priester Ewald Zimmermann, Köln-Süd und Angelika Rinke, Köln-Nord, als neue Bezirks-Jugendbeauftragte vorgestellt.
Seiner Predigt legte der Bezirksälteste das Bibelwort aus Matthäus 6, Vers 24 zugrunde: „Niemand kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.
In seinen Ausführungen wies er darauf hin, dass diese Bibelwort eine klare Entscheidung jedes Einzelnen fordere. Auf der einen Seite steht das Irdische, hier Mammon genannt, und auf der anderen Seite Gott und seine Sache. Immer wieder ergeben sich im Alltag Situationen, in denen man sich für eine Sache entscheiden muss. Da sind wir gefordert, die richtigen Prioritäten zu setzen, was wirklich wichtig ist. Eine gute Entscheidungsgrundlage ist der von Jesus ebenfalls in der Bergpredigt gegebenen Hinweis: „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen“. (Matthäus 6, 33) Jesus hat damit auch zum Ausdruck gebracht, dass man sich sehr wohl auch um die irdischen Dinge sorgen muss, dass aber das Reich Gottes an erster Stelle stehen muss
Der Kampf der Löwen im Herzen
Dass mit dem Treffen der richtigen Entscheidung auch innerer Kampf verbunden ist, erläuterte der Bezirksälteste mit einer Geschichte: ";Ein alter Massai-Krieger saß mit seinem Enkeln am Lagerfeuer. Nach einer Weile des Schweigens sagte der Alte: „Weißt du, im Leben ist es oft so, als ob zwei Löwen im Herzen miteinander kämpfen. Einer der beiden ist rachsüchtig, aggressiv und grausam, der andere lieb, sanft und mitfühlend.“ - „Welcher Löwe gewinnt den Kampf?“, wollte der Enkel wissen. „Der Löwe, den man füttert“, entgegnete der Großvater. Daraus leitete der Älteste den Hinweis ab: „Liebe Jugend, achtet immer darauf wen ihr füttert!“
Daniel und seine entschiedene Haltung
Am Beispiel des Daniels in Babylon zeigte der Bezirksälteste auf, dass man auch unter widrigen Bedingungen eine klare Linie in seinen Handlungen zeigen kann. Daniel ließ sich durch nichts davon abbringen, nur seinen Gott anzubeten. Auch die Androhung der Todesstrafe für alle, die das Bild des Königs nicht anbeten würden, ließ ihn unbeeindruckt weiter seinen Gott anbeten. Er war nicht bereit einen faulen Kompromiss einzugehen und öffentlich den König und in seinem Gemach den wahren Gott anzurufen.
Nach einem Wortbeitrag des Bezirksevangelisten Skoppek stellte der Bezirksälteste die beiden neuen Jugendbeauftragten den Geschwistern vor und bat Priester Zimmermann um einen Wortbeitrag. >Nach dem Gottesdienst wurde der Bezirksälteste Polzin mit einem Blumenstrauß und etwas Süßem geehrt, wobei jeder Jugendliche ein Blatt hochhielt, auf dem „Danke“ in unterschiedlichen Sprachen stand.


