Gottesdienst für die Konfirmanden 2010Sonntag, 04.04.2010

Köln-Lindenthal. Für Sonntag, den 14. März 2010, hatte Apostel Franz-Wilhelm Otten die Konfirmanden seines Arbeitsbereiches NRW-Süd mit ihren Eltern, den Konfirmandenlehrern sowie den Vorstehern nach Köln-Lindenthal eingeladen.

 


Grundlage seiner Predigt war das Bibelwort aus 1. Johannes 2, 28: „Und nun, Kinder, bleibt in ihm, damit wir, wenn er offenbart wird, Zuversicht haben und nicht zuschanden werden vor ihm, wenn er kommt.“

Unser Bekenntnis für den Herrn

Zu Beginn seiner Predigt ging der Apostel auf die Bedeutung der Konfirmation ein und forderte die Konfirmanden auf, ein eindeutiges Bekenntnis für den Herrn nicht nur mit Worten sondern auch in der nachfolgenden Tat abzugeben. Das Gelübde beinhalte ein klares Bekenntnis zu Gott und eine ebenso deutliche Absage an den Teufel. Beides gehöre zusammen und solle die Richtung unseres Lebens vorgeben.

Bleiben beim Herrn

Im weiteren Verlauf der Predigt ging der Apostel auf das vorgelesene Bibelwort ein: „Es ist nicht damit getan, im Glauben anzufangen, sondern es geht darum im Glauben auch zu vollenden, also darin zu bleiben – bis zum Schluss. In der Schule ist schon einmal so, dass man von den Lehrern oder Eltern zum Weitermachen – also bleiben – gedrängt werden muss. Im Glaubensleben geht es nicht um einen äußeren Druck, sondern um das innere Drängen der eigenen Seele bei Jesus Christus zu bleiben, so der Apostel.

Als Vorbilder des Bleibens führte der Apostel Noah, Abraham und Daniel an:

- Noah blieb beständig beim Bau der Arche
- Abraham blieb beständig im achten auf die Stimme Gottes
- Daniel blieb beständig im Gebetsleben.

Ein solches beständiges „Bleiben“ in der Mitarbeit, im Besuch der Gottesdienste und im Gebet wünschte der Apostel auch den diesjährigen Konfirmanden

Als abschreckendes Beispiel führte der Apostel die Jünger an, die Jesu Worte „Wer mein Fleisch nicht isst und mein Blut nicht trinket, der hat kein Teil an mir!“ verstandesmäßig ausgelegt und den Herrn verlassen hatten. Auch uns – so der Apostel – werden Situationen begegnen, die wir nicht verstehen  und die so gar nicht mit unseren Vorstellungen übereinstimmen, gerade dann aber gelte es beim Herrn zu bleiben.

In ihm – nicht nur bei ihm bleiben

„Beim Herrn zu bleiben, also in seiner Nähe zu sein“, führte der Apostel weiter aus ist gut, „aber in ihm zu sein ist noch mehr. Man geht ja auch „in“ die Sonne und lässt ihre Strahlen auf sich wirken. In Jesus Christus sein, bedeutet eben auch, die Gnadensonne Jesu auf sich wirken zu lassen und sein Wesen – die göttliche Färbung  - anzunehmen.“

Jesus kommt wieder!

Abschließend erklärte der Apostel noch den Teil des Bibelworts „ wenn  er offenbart wird und „wenn er kommt“ Damit sei seine Wiederkunft angesprochen, der Augenblick, wo er seine Braut heimholen wird. Das sei unser Glaubensziel, der Augenblick, auf den wir warten und uns intensiv vorbereiten. Jesus kommt wieder!, so der Apostel, „das tragen wir als feste Zuversicht im Herzen und setzen alles daran, dann von ihm angenommen zu werden.“